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Do
12
Okt
2017
-
Sa
14
Okt
2017
 

17. wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF

Von der Neutralität zur Parteilichkeit - SystemikerInnen mischen sich ein

Deutsche Geschichte und aktuelle gesellschaftspolitische Themen haben auch in Beratungs- und Therapieprozessen eine Wirkung. Der Nationalsozialismus, der 2. Weltkrieg und seine weitreichenden Folgen, die Integration von Flüchtlingen, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, aber auch gesundheitspolitische Entwicklungen nennen wir beispielhaft. Deshalb wollen wir auf der 17. wissenschaftlichen DGSF-Jahrestagung einen historisch-politischen Schwerpunkt setzen und uns dabei mit folgenden Leitfragen beschäftigen:

 

Wie wirken Geschichte und Politik in unserer Arbeit? Wie gehen wir mit diesen Wirkungen um? Bedürfen kollektive Themen und Traumata kollektiver Möglichkeiten der Bearbeitung und wie könnten diese aussehen? An welchen Stellen berühren historische und politische

Einflüsse unsere ethischen Leitlinien, wenn wir in Organisationen etwa struktureller Gewalt, Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit begegnen oder Institutionen mehr von finanziellen Interssen und Machtinteressen geleitet sind als im Interesse der Menschen? Verstehen wir unsere Arbeit auch als (friedens-)poltischen Beitrag und sind wir aufgefordert uns auch politisch stärker zu positionieren?

 

Veranstaltungsort
Messe München
Veranstaltungsdauer
12. – 14. Oktober 2017
Veranstalter
Münchner Institut für systemische Weiterbildung (misw)
Reichenhallerstraße 29
81547 München
Tel.: +49-89-509999
info@misw.eu
http://www.misw.eu
Turnus
jährlich
Angebot

Unter den HauptreferentInnen sind große Namen aus der Soziologie und Gesellschaftspolitik, z.B. Sabine Bode, Prof. Dr. Heiner Keupp, Prof. Dr. Armin Nassehi, Dr. Stephan Marks, Prof. Dr. Tilly Miller, Dr. Wolfgang Schmidbauer, Prof. Dr. Jochen Schweitzer und Tobias von der Recke zu finden. In über hundert Workshops, Foren und Fachgruppen von PraktikerInnen wird das Tagungs-Thema auf ganz konkrete Beispiele aus dem Berufsalltag bezogen und thematisiert.

Zielgruppe

SystemikerInnen, PsychotherapeutInnen, SoziologInnen, PädagogInnen, Pflege, MedizinierInnen, BiologInnen, EthnologInnen, PolikerInnen,...